Freiwilligenarbeit Namibia Erfahrungsberichte

Freiwilligenarbeit Namibia Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte zu Hilfsprojekten in Namibia

Du möchtest wissen, welche Erfahrungen andere Freiwilligenarbeits-Teilnehmer in Namibia gemacht haben? Hier findest du eine Auswahl aktueller Berichte über Erfahrungen und Erlebnisse. Und natürlich freuen wir uns, nach deinem Aufenthalt als Volontär in Namibia hier auch deinen Erfahrungsbericht zu veröffentlichen!

Sarahs Erlebnisse in Namibia

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Alter: 22
Reiseziel: Namibia
Heimatort: Zell (Schweiz)
Ich war im Damaraland in Namibia. Es ist eine wunderschöne Wüstengegend mit bestem Wetter und traumhaft klaren Nächten. In der "Patrol-Week" konnten wir die Elefanten sowohl aus der Ferne beobachten als auch hautnah erleben, das war ein atemberaubendes Gefühl. Ebenfalls haben gesehen wie die Einheimischen dort in einfachsten Verhältnissen glücklich leben.

Ich habe beim Projekt „Arbeiten mit Elefanten in Namibia“ mitgewirkt. Die erste Woche war die Arbeitswoche. Wir wurden morgens um halb sieben mit einer Tasse Tee oder Kaffee aufgeweckt um zu Frühstücken, danach bereiteten sich alle vor für den Arbeitstag. Wir fuhren mit dem Wagen und Anhänger mit Material zu unserem Arbeitsort. Unsere Aufgabe bestand daraus, eine Mauer um die Wassertanks der Anwohner zu bauen. Dafür mussten wir große Steine sammeln gehen, Mörtel mischen und Steine ausmauern. Um zwölf Uhr war dann Mittagspause, welche bis drei Uhr ging, da es zu heiß war, um früher zur Arbeit zurückzukehren. Wir hatten das Glück, dass unser Arbeitsort so nah beim Basecamp war, dass wir die ganze Woche über dort übernachten konnten, was für uns bedeutete, dass wir abends sogar eine Dusche hatten. Abends kochten wir jeweils in Zweier-Teams Abendessen über dem Feuer.

In der Zweiten Woche war die "Patrol-Week", da waren wir von Montag bis Donnerstag mit dem Auto unterwegs um Elefantenherden aufzuspüren, was uns auch schon nach kurzer Zeit gelang. Am 1. Tag sahen wir einige einzelne Bullen, am 2. Tag die gesamte Herde mit den Jungtieren, sogar ein Baby welches noch keine 10 Tage alt war mit dabei. Mittwochs hatten wir leider etwas weniger Glück und sahen keine Elefanten, doch donnerstags auf dem Rückweg sahen wir nochmals die ganze Herde.

Nun hieß es "Letzte Nacht". Noch einmal konnten wir im Basecamp auf der Baumhaus-Plattform unter dem bezaubernden Sternenhimmel schlafen. Freitags fuhren wir zurück nach Swakopmund, wo wir kurz nach Mittag ankamen. Den Nachmittag genossen wir in der Stadt und abends gingen wir alle gemeinsam essen. Nun war die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen von einem super Team.
Der Aufenthalt hat mir super gefallen! Es war eine tolle Zeit mit vielen Eindrücken und Erlebnissen. Wir hatten ein tolles Team mit einer super Leitung. Vielen Dank für die tolle Zeit!

Hendrik erkundet Namibia

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Alter: 18
Reiseziel: Namibia
Heimatort: Meppen
In Namibia habe ich in einem Freiwilligenprojekt gearbeitet, welches hauptsächlich dafür zuständig ist, die dort lebenden Desert-Elephants zu schützen und sicherzustellen, dass diese von den lokal ansässigen Farmern nicht umgebracht wurden. Dafür sind wir in jeder Building-Week (das Projekt geht immer für 2 Wochen, aufgeteilt in die Building- und Patrol-Week) in ein anderes lokales Dorf in der Region gefahren, je nachdem, wo gerade unsere Hilfe gebraucht wurde.

Dort haben wir zuerst immer unser Lager in der Nähe unseres Arbeitsplatzes aufgestellt und sind dann meistens direkt nach dem Mittagessen an die Arbeit gegangen.

Die Arbeit bestand zunächst darin, die Wasserstellen, die die Elefanten immer zerstörten, sauberzumachen und dann im Abstand von einem Meter des Wassertanks einen kreisrunden Graben zu schaufeln, in dem dann abends der frischgemixte Beton mit kleinen Steinchen, die wir in den nahegelegenen Steinbrüchen sammelten, eingefüllt wurde - damit war die Grundlage gelegt. Am nächsten Morgen standen wir früh um 7 auf, da es dann noch nicht zu heiß zum Arbeiten war, die Leute, die heute Frühstück machen mussten (das wird pro Woche jedes Mal neu eingeteilt, wer am Tag "duty" hat) mussten immer eher aufstehen, um jedem Teilnehmer heißen Tee oder Kaffee ans Schlafsackbett zu bringen und danach gab es immer Porridge mit Milch. Gestärkt gingen wir dann zusammen zu unserer Arbeitsstelle und dort wurde die Gruppe dann kurzerhand in 2 kleinere Gruppen gesplittet, da eine Gruppe die Steine, die wir gestern Abend schon geholt hatten, zu einer Mauer auf der Foundation aufbaute und mit dem Beton, der wieder neu angerührt wurde, aufgeschichtet wurde. Die anderen besorgten neues Material zum Betonmischen. So arbeiteten wir dann bis mittags, danach gab es die 2-stündige Mittagspause, in der man sich schlafen legen konnte oder einfach mit den anderen Teilnehmern am Feuer quatschte. Um 2 gingen wir wieder frisch gestärkt ans Werk und langsam formte sich eine kreisrunde Mauer rund um den Wassertank, der auch für Elefanten unüberwindbar sein sollte. Die Leute, die "on duty" waren, durften die Arbeit eher verlassen, weil sie ja das Abendessen vorbereiten sollten (übrigens habe ich nie so leckeres Essen mitten im Nirgendwo gegessen!). Eine halbe Stunde später kam dann auch der Rest der Gruppe. Während man auf das Abendessen wartete, unterhielt man sich, spielte Karten oder genoss die Stille und die unberührte Natur.

Abendessen wurde dann vor dem brennenden Lagerfeuer serviert, jedes Mal ein wahrer Genuss nach der z.T. harten körperlichen Arbeit des Tages. Geschlafen wurde auf dem Boden, der nur mit einer Plane abgedeckt war. Ich habe noch nie an einem Platz mit mehr Sternen über mir geschlafen, da kann jedes 5-Sterne-Hotel einpacken ;) Am Freitag sind wir dann wieder zurück ins Base Camp gefahren, meistens musste die nächste Gruppe die Mauer dann fertigstellen, je nachdem wie fleißig wir die Woche waren und wie viele Mitarbeiter wir zur Verfügung hatten. Das Wochenende verbrachten wir dann im Base Camp, genossen die erste Dusche seit 5 Tagen und besuchten die kleine Stadt Uis, wo wir in einer Lodge einkehrten, die WLAN hatte und einen kleinen Pool und wo wir unsere Vorräte auffüllen konnten. Den Sonntagmorgen verbrachten wir damit, Sachen im Camp zu reparieren, die kaputtgegangen waren, die beiden 4x4s zu putzen und den Gemüsegarten wieder mit frischem Dung aufzufüllen. Das Wochenende ging dabei immer sehr schnell vorbei, aber wir genossen die Zeit mit fließendem Wasser und einer "normalen" Toilette (Plumpsklo) in vollen Zügen.

Patrol Week begann am Montag schon sehr früh am Morgen. Nach einem kurzen Frühstück, das wieder aus Porridge bestand, wurden die beiden Autos gepackt und ausgerechnet, wie viel Vorräte wir mitnehmen mussten. Nach 30 Minuten waren beide Autos bis zum Bersten beladen. Auf dem Dach befestigten wir die Schlafmatratzen und die großen Plandecken, worauf wir heute Abend und die restlichen 3 Nächte schlafen sollten. Während der Fahrt schauten wir uns die atemberaubende Landschaft an. Ab und zu stiegen wir aus den Autos aus, wenn Chris ein paar frische Elefantenspuren gesichtet hatte und er erklärte uns, wie man bestimmen konnte, in welche Richtung die grauen Riesen wohl unterwegs waren. Im Prinzip saßen wir während der gesamten Patrol Week im Auto, allerdings wurde es nur selten langweilig, wir hatten ja jede Woche neue Teilnehmer aus aller Welt, mit denen man sich gut unterhalten konnte. In der Mittagspause wurden Sandwiches von den Leuten "on duty" angerichtet. Nach dem Essen dösten wir meisten vor uns hin oder spielten eines der Kartenspiele, die meistens irgendjemand von Zuhause mitgebracht hatte. Um 14 Uhr wurde dann wieder der Wagen gepackt und auf ging es wieder durch das Damara-Land. Gegen 5 Uhr nachmittags wurde dann das Nachtlager aufgestellt. Nach getaner Arbeit kletterte ich meistens mit ein paar meiner Freunde auf ein paar nahegelegene Berge bzw. Hügel, die im Sonnenuntergang in einem rostrot erstrahlten und von wo man eine atemberaubende Sicht auf die gesamte Landschaft hatte. Gegen 6 Uhr war es dann meistens schon stockfinster und Dinner wurde dann meistens um halb 7 serviert. Um 8 lagen dann alle schon in ihren Schlafsäcken und gemeinsam starrten wir dann in den Sternehimmel.

Am frühen Morgen wurden wir jedes Mal automatisch von der Sonne geweckt, die um halb 6 aufging und von dem warmen duftenden Geruch einer heißen Tasse Kaffee oder Tee und langsam schälten wir uns aus den Schlafsäcken, die manchmal mit nassem Tau der Nacht besprenkelt waren. Am Morgen war es immer sehr kalt, das wusste ich aber vorher, das haben Wüsten so an sich. Wenn wir schnell waren und alle Sachen säuberlich wieder in den Trucks verstauten, konnten wir meistens schon um 7 Uhr morgens aufbrechen und den Spuren von gestern folgen, oder (wenn wir Glück hatten) neuen kreisrunden Spuren der Elefanten folgen, wenn diese zufällig in der Nähe unseres Camps vorbeigelaufen waren. Einmal konnten wir mitten in der Nacht wieder von unseren Schlafsäcken aus Elefanten beobachten, die keine 10 Meter von unserem Lagerfeuer langsam ihres Weges gingen.

Wir haben jeden Tag so viele Elefanten und andere wilde Tiere sehen, dass ich gar nicht mehr weiß, welche wir nicht gesehen haben (unter anderem sahen wir ein paar weibliche Löwen, Zebras, Schakale, Giraffen, Strauße, Warzenschweine, Erdmännchen, Tukane, Schlangen, Spinnen...). Ich kann mich dabei so glücklich schätzen, dass wir so viele verschiedene Tiere in ihrer natürlichen Lebensweise beobachten durfte, wer solche Tiere nur aus dem Zoo kennt, dem sollte gesagt sein, dass diese Tiere dort komplett andere Verhaltensweisen zeigen als in der freien Natur - es war einfach atemberaubend und man sollte sich am besten selbst ein Bild davon machen, es lohnt sich!

Am Donnerstagabend schliefen wir dann das letzte Mal im Base Camp am Ugab-River, dort gab es ein Festmahl mit dem besten Apfelkuchen mit Vanillesoße, den ich je gegessen hatte und dann wurden am letzten gemeinsamen Abend Spiele gespielt. Am nächsten Morgen wurden dann wieder früh alle Sachen gepackt und der kleine weiße Minivan beladen, der uns wieder zurück nach Swakopmund bringen sollte. In der Stadt am Atlantik angekommen, checkten in unser Hostel ein und nach einer erfrischenden Dusche verbrachten wir das Wochenende zusammen oder unternahmen kleine Trips rund um Swakopmund

Ich habe viele neue Freunde aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Spanien, Australien, Neuseeland, Südafrika, Kanada und den USA getroffen, - Reunion-Meeting wurde schon geplant und wir sehen uns hoffentlich alle wieder. Dieses Projekt kann ich ohne Einschränkungen an alle weiterempfehlen, die wirklich etwas in Afrika bewirken wollen und eine außergewöhnliche Erfahrung machen möchten, bei denen man nicht nur sein Englisch verbessert oder neue Freunde findet, sondern auch lernt, wie man über dem Feuer kocht, wie man möglichst wenig Klamotten einpackt, wie man ohne Kompass wieder nach Hause findet oder wo der Unterschied zwischen Kudu und Springbock liegt. Wie man schon heraushört, war dieses Freiwilligenprojekt ein Erlebnis, wovon ich meinen Enkeln noch erzählen werde. Am liebsten würde ich direkt wieder zurück ins Damaraland, aber das dauert wohl noch ein bisschen - aber sicher ist, ich komme zurück! Und für euch heißt es jetzt: ab nach Namibia!

Monas Eindrücke aus Namibia

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Alter: n.a.
Reiseziel: Namibia
Heimatort: n.a.
Ich habe während dieses Projektes unheimlich viel gelernt und einzigartige Erinnerungen gesammelt. Dieses Projekt ist besonders und ich kann es allen ans Herz legen, die etwas bewirken wollen. Es kommen viele Menschen immer wieder zurück ins Damaraland, und ich werde einer davon sein.

Im namibischen Winter durfte ich für 8 Wochen lang Teil dieses Elefantenschutzprojektes und einer Herzensangelegenheit werden. Im Damaraland gibt es nur noch ca. 50 Desert-Dwelling-Elephants und diese gilt es in diesem Projekt zu schützen. Der Projektleiter Chris sagt: “Conservation is not only about animals. It’s about helping people.” Wenn man den Menschen hilft, unter diesen schweren Bedienungen mit den Elefanten zusammen zu leben, hilft man den Elefanten.
Die erste Woche Build Week ist daher wichtig, die Konflikte zwischen Farmern und Elefant zu reduzieren. Denn mit jedem Stein und mit jeder Schubkarre Zement, weißt du, dass du hilfst die Situation zu verbessern. Die zweite Woche Patrol Week ist ebenso wichtig, denn dort werden neben der Elefantenherde, auch Farmer aufgesucht, mit welchen gesprochen wird. Dieses Projekt zeigte mir innerhalb weniger Tage, dass ich helfen und etwas bewirken kann.

Alles war so neu und aufregend in Namibia. Eine komplett andere Welt. Die Wüste bei Swakopmund, die auf das Meer trifft und die Landschaft verändern sich in Richtung Damaraland. Es ist atemberaubend. Das Basiscamp ebenfalls, es wurde nach nur einer Nacht auf dem Baumplateau zu meinem Zuhause. Denn dort ging es immer jeden ersten Montag für eine Nacht hin, es gab gutes Essen und ein Briefing. Man lernt seine neue Familie kennen. Auch wenn es schwer vorzustellen war, dass diese Leute innerhalb der nächsten zwei Wochen mir so nah stehen sollten. So unterschiedlich die Menschen von Nationalität und Alter sein mögen, die Elefanten und Erlebnisse verbinden einen. So habe ich viele neue Freunde dazugewonnen. Zudem wurde man in Duty-Teams eingeteilt, sodass jeder mal mithilft und Essen vorbereitet. Das war super! Man hat nationale Gerichte gemeinsam kochen gelernt und freut sich, wenn alle mampfend ums Feuer sitzen. Am Anfang meiner Reise hatte ich mir Gedanken gemacht, dass die 8 Wochen ähnlich verlaufen könnten. Jedoch unbegründet, denn jede Woche war so positiv anders als die zuvor. Mal wurde eine Mauer ganz neu gebaut, mal repariert, mal haben die Bewohner mitgeholfen und ein anderes Mal waren wir sogar bei einer Schule. In meiner letzten Woche haben wir den Konflikt zwischen Farmer und Elefanten selbst miterlebt. An dem Tag haben wir eine Mauer repariert und die Leitungen neu verlegt und später kamen zwei Bullen zum Trinken. Die angelegte Wasserstelle reichte nicht aus, und der Ältere konnte ohne Schwierigkeiten mit seinem Kopfüber die Mauer und wieder die Wasserleitung herausziehen. Wir konnten nur beobachten und hoffen dass die Mauer hält. Das hat sie, so war der Schaden nicht groß und die Elefanten konnten ihren Durst stillen.

Am nächsten Morgen haben wir weiter gearbeitet und verbessert. Die Tage waren jedoch ähnlich vom Aufbau her, morgens mit der Sonne aufstehen, Porridge und Tee/ Kaffee zu sich nehmen und dann ran an die Arbeit. Um 10 Uhr gab es eine Kaffeepause von einer halben Stunde und danach wurde bis 12 Uhr gearbeitet, dann gab es Lunch und eine längere Pause, um der Sonne zu entweichen. Danach ging es weiter bis um ca. 17 Uhr und dann Abendessen ums Lagerfeuer herum. Die Arbeit war hart, aber gut. Jeder hat so viel gemacht wie er konnte. Am Wochenende ging es zurück ins Basecamp, wo es die Möglichkeit gab unsere Kleidung waschen zu lassen. Am Samstag ging es in ein Restcamp in Uis, wo es einen Pool, Supermarkt und Internet gab. Sonntag konnte man das Himba Dorf besuchen oder einfach im Camp bleiben, dort kamen uns sogar öfter Elefantenherden besuchen.

Auch die Patrol Weeks waren sehr unterschiedlich, da man vorher nicht wusste, wo die Elefantenherden sich aufhalten oder welcher Farmer ggf. besucht werden sollte. Aber auch hier war der Tagesablauf ähnlich, nur dass man ständig die Autos packt und jede Nacht ein neues Zuhause baut. In den Wochen habe ich viel über Namibia, die Landschaft und vor allem über die Tier- und Pflanzenwelt gelernt. Wir haben verschiedenste Spuren entdeckt und die Herden häufig gesehen. So häufig, dass ich einzelne Individuen unterscheiden konnte. Sie so natürlich und hautnah ohne Stress zu sehen, ist so besonders und mein Herz schlug immer wie wild. Danach ging es immer wieder nach Swakopmund, wo es ein großes Abschiedsessen mit der ganzen Familie gab. Nach wenigen Tagen im Projekt hatte ich mich an das simple Leben gewöhnt. Es sind diese kleinen Dinge, die einem auffallen; zusammen mit der Natur zu leben, Feuchttücherduschen, alleine Feuer machen, Nächte mit heißem Tee und langen Gesprächen, Sterne beobachten, atemberaubendste Sonnenauf- und untergänge, das gemeinsame frieren und schwitzen, Kartenspiele, die besten Toiletten Aussichten, die Locals kennenlernen usw. Zudem hat man sich immer sicher und gut unterstützt gefühlt.

Arnes Abenteuer: Namibia

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Alter: 19
Reiseziel: Namibia
Heimatort: Lünen
Es war eine mega Erfahrung! Namibia hat mich verzaubert. Es ist sehr interessant zu sehen, wie die Menschen hier leben. Man erweitert hier seinen Horizont, sieht viele neue Dinge und kann wunderschöne Natur genießen!

Ich war in Namibia und habe mich in einem Elefantenprojekt engagiert. Dort konkurrieren die Menschen und die Elefanten um Wasser. Da es sehr trocken ist, sind die meisten natürlichen Wasserquellen aufgebraucht und die Elefanten holen sich das Wasser bei den Menschen. Dabei beschädigen sie Tanks oder zerstören Wasserleitungen. Wenn ein Mensch auf einen Elefanten trifft und sich nicht richtig verhält, kann es für ihn gefährlich werden. Das Projekt probiert einerseits die Menschen aufzuklären und ihnen zu zeigen, wie man sich gegenüber Elefanten verhalten sollte, andererseits die menschlichen Wasservorräte zu schützen und den Elefanten Wasser bereitzustellen. Dafür habe ich zusammen mit den anderen Freiwilligen Schutzmauern um Pumpen gebaut, damit diese nicht von den Elefanten zerstört werden. Wir haben Zement gemischt und Steine gesammelt, aus denen wir die Mauer später gebaut haben. In der Nähe der Baustelle haben wir geschlafen und gegessen. Geschlafen haben wir im Schlafsack unter freiem Himmel. Der andere Teil des Projekts bestand darin, Informationen über die Elefanten zu sammeln. Wir sind in Geländewagen herum gefahren und haben sie gesucht. Wenn wir sie gefunden haben, haben wir sie beobachtet und Notizen zu ihrem Verhalten gemacht. Auch wenn wir mit dem Geländewagen unterwegs waren, haben wir im Schlafsack geschlafen. Wir waren immer eine Woche an einer Baustelle und dann eine Woche mit den Geländewagen unterwegs.
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Freiwilligenarbeit Namibia

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