Erfahrungsberichte Freiwilligenarbeit Südafrika

Erfahrungsberichte Freiwilligenarbeit Südafrika

Erfahrungsberichte zur Freiwilligenarbeit in Südafrika

Du möchtest wissen, welche Erfahrungen andere Freiwilligenarbeits-Teilnehmer in Südafrika gemacht haben? Hier findest du eine Auswahl aktueller Berichte über Erfahrungen und Erlebnisse. Und natürlich freuen wir uns, nach deinem Aufenthalt als Volontär in Südafrika hier auch deinen Erfahrungsbericht zu veröffentlichen!

Markus' Zeit im Fotoprojekt

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Alter: 32
Reiseziel: Südafrika (Fotoprojekt)
Heimatort: Ried im Innkreis
Do you want your photographs to go from ordinary to extraordinary? Do you have a passion for photography and travel? Take that passion to South Africa and volunteer for the photography program. You will visit one of the most diverse wildlife countries in the world and learn about the research that is going on to help save many of the endangered species. You will see beautiful landscapes and help in the community.

By immersing yourself daily in this program you will learn what makes a photograph tell a story. Learning the importance of lighting, composition, creativity, shadows and so much more, your photography skills and thus your photographs will improve immensely.

You will also learn how to use Lightroom for post production to put those finishing touches on your art. In the 4 weeks we have been here our photography skills have grown by leaps and bounds. Going on game drives, bush walks, bird walks, and macro walks you will soon learn to train your eyes to see all the creatures great and small. Be prepared for an intense experience; getting up early to catch the best light, staying out for the beautiful sunsets, going on night drives, painting with light and so much more will be presented to you in a beautiful setting.

You will meet and become friends with other photographers from around the world with the same goals. As a team we have learned how to produce amazing photographs. You can see how each photographer may see the same animal, but by taking the photograph from different angles, different lighting and focusing on different parts of the body ti changes the entire feel of the photograph.

The photography instructor will help by looking at your best photographs and possibly tweaking it in the post production process. These lessons add so much more knowledge to your constantly improving photographs. You will learn a flow pattern to work on your photographs during post production that will decrease the time spend behind the computer and more time spent behind the lens of your camera. During this post production process we learned how to change a good photograph and turn it into an eye catching photograph.

As an added benefit we have learned about the every decreasing population of these amazing animals. Seeing in person the effects of poaching, loss of habitat, global warming, and more, helped create a desire in us to go home and teach others about the severe plight and potential extinction of rhinos, large cats, wild dog, and many more
species. The organisation is also very involved in the communities and doing research to try to save these beautiful animals. Seeing the villages and how some people live has opened our eyes to the importance of saving the environment and how lucky we are to be living our dream of travel and photography.

I want to thank the team for all of their guidance and patience during this amazing 4 weeks.

Judiths Aufenthalt in Kapstadt

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Alter: n.a.
Reiseziel: Kapstadt
Heimatort: n.a.
Ich habe in einem Kindergarten gearbeitet. Die Kinder waren zwischen wenigen Monaten und 6 Jahren alt. Gegen Nachmittag kamen zudem Schulkinder zur Hausaufgabenbetreuung. Meine Aufgaben bestanden darin, die Kinder zu füttern, Windeln zu wechseln, mit ihnen zu spielen, den Lehrern zu helfen, mich um die weinenden Kinder zu kümmern, mit ihnen auszugehen usw.

Den älteren Kindern habe ich bei den Hausaufgaben geholfen. Die Orientierungswoche und die Wochenenden in Kapstadt waren super erlebnisreich. Auch meine Familie war ein Highlight. Sie haben sich toll um mich gekümmert, und ich habe mich sehr wohl gefühlt bei ihnen.

Vanessas Leben in ihrem Zuhause auf Zeit - Kapstadt

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Alter: 21
Reiseziel: Südafrika
Heimatort: Erndtebrück
Und ehrlich gesagt fühlt sich alles nach nur zwei Tagen an, wie der Alltag zuhause. Ich habe mich von allen Kindern und Lehrern sehr willkommen gefühlt und hatte das Gefühl gebraucht zu werden und etwas Gutes zu tun. Und das Lachen der Kinder ist jeden Tag aufs Neue ein Geschenk!

Ich habe 4 Wochen in Kapstadt verbracht und dort Freiwilligenarbeit in einem Children Center geleistet. Ich bin unendlich froh, diese Erfahrung gemacht zu haben und werde auf jeden Fall wieder nach Kapstadt zurückkehren.

Ich habe meine Zeit in einer Gastfamilie außerhalb von Kapstadt verbracht und kann diese Entscheidung jedem ans Herz legen! Man lernt das Land und die Kultur so viel besser kennen und hat die Möglichkeit für einige Wochen wie ein Einheimischer zu leben, nicht wie ein Tourist. Nette Leute trifft man überall, ob Hostel oder Gastfamilie, man ist nie allein. In meinen ersten zwei Nächten habe ich in einem Hostel in Kapstadt übernachtet. Die Leute waren super nett und das Hostel war gemütlich. Ich persönlich war jedoch froh als ich nach 2 Tagen endlich zu meiner Gastfamilie kam. Da im Hostel so viele Freiwillige und Touristen wohnen, ist alles sehr europäisch. Ich habe kaum einen Unterschied zu Deutschland gespürt, was ich ziemlich schade fand. In der Gastfamilie konnte ich dann endlich das richtige Leben in Südafrika kennen lernen. Während meiner Zeit hatte ich immer 4-9 Gastgeschwister plus meine Gastfamilie. Auf Privatsphäre müsst ihr leider während eures Aufenthalts verzichten aber es gibt so viel zu tun, da merkt man dies kaum ;)

Jetzt zu meiner Arbeit im Children Center. Wie ich bereits erwähnte habe, habe ich außerhalb von Kapstadt gewohnt, in der Nähe des Children Centers. In diesem Kindergarten sind ausschließlich Kinder aus Townships untergebracht. Natürlich unterstützt ihr hier und dort die Lehrer aber im Großen und Ganzen gibt es nur eine Aufgabe: den Kindern Zuneigung und Aufmerksamkeit schenken! Seid für alles offen und traut euch auf die Kinder und Lehrer zuzugehen, ihr könnt eigene Spiele entwickeln oder den Kindern deutsche Spiele beibringen, die Lehrer sind froh wenn die Kinder beschäftigt sind und die Kinder lieben die Aufmerksamkeit :)
Blonde Haare finden die Kinder übrigens ganz toll! Ich kann nur jedem raten sich die Haare in Kapstadt flechten zu lassen. Sieht nicht nur toll aus, ist auch extrem praktisch :)

Ich hatte das große Glück und durfte morgens wie mittags mit dem Bus vom Children Center fahren und konnte sehen wie die Kinder leben. Ja, es war sehr hart und es ist schlimmer als wir es uns durch all die Medien vorstellen können. ABER: ich wurde am Orientierungstag in Kapstadt darauf vorbereitet was ich sehen und erleben werde, auch meine Gastmutter hat mich am Abend vor meinem ersten Arbeitstag aufgeklärt und mir genau geschildert was ich sehen werde. Meine Gastmutter hat viel mit mir geredet und mich jeden Tag nach dem Kindergarten gefragt wie es mir geht, ich konnte ihr alles sagen und auch alles fragen, was die Kinder und die Townships betraf. Es hat auch sehr geholfen mit meinen Gastgeschwistern zu reden, die im selben Projekt gearbeitet haben und dasselbe wie ich erlebt haben.
Und ehrlich gesagt fühlt sich alles nach nur zwei Tagen an, wie der Alltag zuhause. Ich habe mich von allen Kindern und Lehrern sehr willkommen gefühlt und hatte das Gefühl gebraucht zu werden und etwas Gutes zu tun. Und das Lachen der Kinder ist jeden Tag aufs Neue ein Geschenk!

Durch meine Gastfamilie hatte ich das Glück viele Locals kennen zu lernen und sogar ein Township besuchen zu können. Mit der Unterstützung meiner Gasteltern konnten meine Gastgeschwister und ich noch etwas ganz Besonderes erleben: warmes Essen in einem Township verteilen! Wir haben unser Geld zusammengelegt und eine Frau aus der Gegend Essen für über 200 Menschen kochen lassen, anschließend durften wir es an die Menschen im Township verteilen. Ein unfassbar schönes Erlebnis! Ich kann euch nur ans Herz legen euch zu trauen und in einer Gastfamilie zu wohnen. Ihr habt keinerlei Nachteile dadurch, nach der Arbeit bleibt genug Zeit um noch etwas zu unternehmen oder sogar nach Kapstadt zu fahren! Ich habe in der Nähe von Muizenberg gewohnt, mit tollem Strand und Märkten in der Nähe. Man sieht genauso viel wie in Kapstadt selbst und viele Orte wie Simons Town etc. waren von unserem Haus sogar besser zu erreichen wie von Kapstadt selbst.
Südafrika war eine unglaubliche Reise und das war bestimmt nicht die letzte!

Sandras Erlebnisse im Großraum Krüger Nationalpark

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Alter: 20
Reiseziel: Großraum Krüger Nationalpark (Südafrika)
Heimatort: Wattens
Im Jänner 2012 durfte ich drei wunderschöne Wochen in Südafrika verbringen. Die Organisation im Vorhinein war sehr gut, ich hatte keine Probleme mit den Flügen, Gepäck oder Geld (ich behob RAND via Bankomatkarte an einem lokalen ATM = Bankomat). Am Flughafen in Hoedspruit wurde ich von einer netten jungen Rangerin mit einem Toyota Land Cruiser abgeholt und zum Reserve gebracht.

Das Reserve befindet sich ca. 2h Autofahrt von der kleinen Stadt Hoedspruit entfernt. Wir fuhren auf nicht befestigten Straßen umgeben von wilden Tieren dorthin. Dort angekommen zog ich im Volontärshaus ein. Es standen Schlafzimmer (ohne Bettwäsche und Moskitonetze), Badezimmer, Küche, Aufenthaltsraum und Terrasse sowie eine kostenlose Waschmaschine zur Verfügung. Während des Tages sind wir oft und viel mit dem Land Cruiser herumgefahren, haben Tiere beobachtet, Bäume zurückgeschnitten, Straßen repariert oder waren im Swimmingpool schwimmen. Einmal haben wir mit dem Luftdruckgewehr auf Zielscheiben geschossen. Einmal in der Woche sind wir nach Hoedspruit gefahren um einzukaufen.

Während meines Aufenthaltes gab es einen so heftigen Regen, dass der Olifants River über ging und alles überflutet wurde. Die einzige Straße in die Stadt war auch nicht passierbar und somit waren wir komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Es war ein wirklich tolles Erlebnis. Ich durfte mit dem Kanu auf der Straße paddeln über die wir noch am Vortag mit dem Auto fuhren. Interessant war, dass so schnell das Wasser kam, es auch wieder verschwand. Es war wirklich unvorstellbar und unglaublich. Wir waren noch lange mit den Auswirkungen der Flut beschäftigt. Auch als ich nach 3 Wochen abreiste war noch nicht alles repariert.
Ich lernte sehr viel über die Natur, die Pflanzen und Tiere dort. Auch mein Englischvokabular konnte ich um einiges erweitern. Ich konnte auch sehr viele wilde Tiere beobachten und fotografieren. (Büffel, Giraffen, Elefanten, Impala, Kudu, Hippos, uvm.)

Im Großen und Ganzen hat mir das Projekt sehr gut gefallen und ich kann es wirklich weiterempfehlen. Noch ein Tipp: Plant anschließend an das Projekt noch etwas Zeit ein bevor ihr wieder weiterfliegt oder nach Hause. Man lernt sehr schnell neue Leute kennen und ist nie wirklich alleine!

Johannas unvergesslicher Aufenthalt in Südafrika

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Alter: 21
Reiseziel: Großraum Krüger Nationalpark (Südafrika)
Heimatort: Ilmenau
Hallo ihr lieben Reisefreudigen! Sechs unvergessliche Wochen im fernen „Land der Sonne“ liegen hinter mir! Diese Wochen zählen definitiv zu den Abenteuerlichsten, Eindrucksvollsten und Schönsten überhaupt. Nach 14 langen Stunden im Flugzeug durften mein Freund und ich Mitte August erstmals südafrikanischen Boden betreten. Und urplötzlich fanden wir uns inmitten des Busches, umgeben von wilden Tieren aller Art und in der Obhut unserer beiden Ranger Jacques und Cobus wieder.

Denn die nächsten drei Wochen sollten wir in einem privaten Game Reserve im Greater Kruger Park verbringen.
Dieses Gebiet im Nordosten von Südafrika gehört zur sogenannten „BIG 5“-Area, was soviel heißt, dass mit etwas Glück Leopard, Löwe, Nashorn, Elefant und Büffel aus nächster Nähe gesichtet werden können. Es heißt aber auch, dass man keinen Zoo oder Streichelpark besucht und Hautkontakt mit diesen Tieren somit strengstens verboten ist.

Zusammen mit anderen Freiwilligen haben wir inmitten der Wildnis, ca. eine Autostunde von der nächsten Stadt entfernt, in einem Camp gelebt und gearbeitet. Der normale Arbeitstag begann hierbei um 7.00Uhr, von 12.00-14.00Uhr gab es eine Mittagspause und 17.00Uhr starteten wir in den Feierabend. Allerdings mussten wir uns als „gestresste Europäer“ zuerst einmal an die hiesige ‚african time’ gewöhnen. Was soviel hieß wie: 7.00Uhr kann auch 8.00Uhr oder 10.00Uhr heißen und warum sollte man seinen Tag strengstens durchplanen? Durch diese hilfreiche Einstellung (in Deutschland finde ich jetzt alles zu stressig) durften wir einige unvergessliche und abenteuerliche Tage erleben.

Unser Aufgabenbereich umfasste unter anderem: Holz und Steine aus dem Busch holen (Vorsicht vor Skorpionen!), kleinere Bauaufgaben wie Parkplätze oder Schilder im Camp, das Wasserloch für die Tiere säubern (Wasserschlachtgefahr ;)!) und die Straßen im Busch freihalten. Doch auch Aktionen wie Game Drives und Bush Walks, Hügelbesteigungen inklusive grandioser Aussicht, Zielschießen mit Gewehren oder Sunset Drives standen auf unserem Plan.

Ein Besuch in der nahegelegten Geparden-Aufzuchtsstation durfte auch nicht fehlen, allerdings markierte dies klar den Kontrast zwischen zahmen, eingesperrten und wilden, freien Tieren!
Durch die günstige Lage unseres Camps nahe des Olifant Rivers und dem Besitz eines hauseigenen Wasserloches durften wir tagtäglich in den Genuss (nicht zu wortwörtlich bitte, obwohl Kudu-Wurst auch einmal auf dem Speiseplan stand) zahlreicher Tiere kommen. So tümmelten sich u.a. Giraffen, Elefanten, Impalas, Nilpferde, Warzenschweine neben Affenmakis („Bushbabys“), „Zazu-Vögeln“ oder Büffeln.
Unvergesslich blieb auch der Löwenbesuch genau vor unserem Camp, in dem es sich ein Rudel Löwen in den Kopf setzte, genau vor unseren Augen einen „bushbuck“ und wenig später ein Hippo zu jagen. Zwar blieb beides ohne Erfolg, aber ein Erlebnis war es allemal!

Auch eine Hyäne durften wir live bei ihrem nächtlichen Abendbrot beobachten und ich habe seitdem gehörigen Respekt vor diesen eigentlich so ungelenkig anmutenden Tieren ;)!
Leider verflogen die Tage im Camp wie im Fluge und so mussten wir Anfang September schon wieder unsere Rucksäcke packen. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle noch einmal an Jacques, Cobus und Charles für ihre tolle Betreuung, den Spaß den wir miteinander haben durften und die lehrreichen Ausflüge! Natürlich auch an die anderen Freiwilligen und Arbeiter, ganz besonders Simon und Matthias, unseren Mit-Aussie, ein großes Danke – wat ham wir für nen Spaß jehabt :D! Ich bin gespannt ob die kommenden Freiwilligen ein ebenso tolles Hearts-Spielteam aufstellen können (und schlagt mal Jacques bei „Who wants to be a millionaire?“)...

Nach drei Wochen inmitten des Busches, stürzten wir uns wieder in menschliches Getümmel und machten zuerst Kapstadt unsicher. Hier durften natürlich der Tafelberg und das Kap der Guten Hoffnung (wunderschön!) nicht fehlen! Danach ging es entlang der Garden Route und Wild Coast, über Durban und die Drakensberge per Bazbus zurück nach Johannesburg.
Überall waren wir begeistert von der atemberaubenden und vielfältigen Landschaft und den freundlichen und interessanten Menschen.
Besonders Wilderness und der Tzitzikamma Nationalpark hatten es uns landschaftlich angetan, für Adrenalin sorgten der Bloukrans-Bungee-Sprung (mit 216m der höchste seiner Art, was für ein Erlebnis!) und Sandboarden in Jeffrey’s Bay und kulturelle Eindrücke sammelten wir in Lesotho. Ein absolutes Highlight stellte auch eine Wandertour durch die Drakensberge dar, bei der man allerdings absolut schwindelfrei sein musste.

Es gibt also eine Menge zu tun und zu sehen in Südafrika. Wenn ihr euch überlegt, als Freiwillige dorthin zu gehen, plant euren Besuch dort unten nicht zu kurz, ihr werdet es sonst sicherlich bereuen! Nehmt euch also genug Zeit, nach oder vor eurem Projekt noch etwas rumzureisen und so auch den Rest des Landes kennen zulernen.
Falls ihr weitere Fragen zum Projekt oder zum Land habt, stehe ich natürlich gerne zur Verfügung ;)!
Ieeeeeramapanga und liebe Grüße,
Jo

Isabellas Arbeit im Krüger Nationalpark

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Alter: 34
Reiseziel: Großraum Krüger Nationalpark (Südafrika)
Heimatort: Wessobrunn
Nach 3 Wochen im Krüger Nationalpark fällt es mir total schwer, mich wieder unter den Menschenmassen und störenden Geräuschen im Alltag zurechtzufinden... Für mich ging in Südafrika ein Traum zumindest für 3 Wochen in Erfüllung, mitten im Nirgendwo mit sowas von genialer Natur um mich rum ein bißchen als Game Ranger zu arbeiten. Wobei ich mir noch immer nicht sicher bin, ob wir für unsere Guides Debbie und Lourens (ihr zwei seid die Besten!!) tatsächlich eine große Hilfe waren!

Zumindest hatten wir jede Menge Spaß dabei, mit Macheten gegen Büsche und Bäume (mit zum Teil echt fiesen Dornen!!) zu kämpfen, das hauseigene Wasserloch sauber zu machen, Wege auszubessern oder auf Game Drives nach den Tieren Ausschau zu halten. Bei über 40 Grad war das zum Teil schon richtig anstrengend und natürlich waren wir abends schmutzig von den Zehen bis zu den Haarspitzen, aber, ganz ehrlich, ich war selten so glücklich und zufrieden dabei! Und dann unter dem riesigen Sternenhimmel sitzen, frisch gegrilltes T-Bone-Steak auf dem Teller und noch dazu den Leoparden und die Hyänen ums Camp schleichen zu hören, da merkt man erst, was wirklich im Leben zählt!

Dass wir natürlich auch so einges erlebt haben, ist klar! Da war zum einen die im Camp lebende Warzenschweinfamilie (die da eigentlich nicht sein sollte, der Manager Charles dürfte gerade damit beschäftigt sein, den Zaun gegen die Warzenschweine aufzurüsten - hoffentlich schafft er es nicht!!), von denen gerade das Kleinste immer ganz nahe herankam, um dann quiekend wegzulaufen! Und die Elefantenherden um das Camp rum, mit einem ganz kleinen wirklich Minibabyelefanten, der im Wasserloch spielte, immer rein und raus rannte, obwohl die Herde schon weiterziehen wollte. Oder die Babyhyänen, die vor dem Jeep hergelaufen sind. Oder die gefühlt Millionen Giraffen, die immer um den Jeep rum waren. Oder der gigantische Sonnenuntergang vom Koppie aus, so stellen wir Europäer uns afrikanische Sonnenuntergänge vor!!! Oder, na ja, das hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht, der Skorpion, der bei der Übernachtung am Lagerfeuer im Busch auf mich zugelaufen kam... war übrigens ein tödlicher Skorpion... aber ich hab ihn ja noch früh genug gesehen, er war ja noch 30 cm von meinem Kopf weg...

Spannend war auch, was Debbie und Lourens uns alles über die Tiere, die Spuren im Sand, die Bäume und Büsche gesagt haben, nur, dass wir hierüber auch abgefragt wurden, das hat uns Volontäre kalt erwischt! Aber dann haben wir uns einen Spaß draus gemacht, tatsächlich richtig zuzuhören und für kommende Fragen vorbereitet zu sein! :-) Nachdem wir uns zum Teil zu einigen Sachen noch Infos aus Büchern holten, wars dann wieder für Debbie und Lourens überraschend, dass wir mehr (na ja, vielleicht nicht ganz) wussten, als sie!

Die Unterkunft war super, vom Mädelsschlafzimmer aus Sonnenauf- und -untergang, aber immer schön die Fenster und Türen zu machen, ist kaum zu glauben, durch welche kleinen Lücken die Affen reinkamen und sich am Obst und den Haferflocken mit Bananengeschmack bedient haben!!

Unser Koch Benji hat es auch immer gut mit uns gemeint, anfangs war Leber zum Frühstück ja schon gewöhnungsbedürftig, und für Vegetarier wäre es eher schwierig geworden, aber nachdem wir schon auch wirklich körperlich gearbeitet haben, waren die großen Portionen immer sehr willkommen, und lecker war es immer!!!

Ich kann nur jedem, der sich gerne mal ein bißchen wie ein Game Ranger oder Field Guide fühlen möchte, empfehlen, an dem Projekt teilzunehmen. Eine geniale Erfahrung, die ich nicht missen möchte!!! Daaaaaanke an alle, die den Urlaub für mich unvergesslich gemacht haben (außer dem Skorpion, dem dank ich nicht...)!!!!!

Anika engagiert sich im Krüger Nationalpark

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Alter: 19
Reiseziel: Großraum Krüger Nationalpark (Südafrika)
Heimatort: Hannover
Mit vollem Auto ging es in Hannover zum Flughafen - wo der Stress begonnen hatte. Mein Trekkingrucksack galt als Sperrgepäck und kam nicht durch die Sicherheitskontrolle. Nach knappen 20 Stunden Reisezeit haben mein Rucksack und ich den Weg nach Hoedspruit dann doch geschafft. Neben der Landebahn grasten bereits Warzenschweine, die sich keinesfalls durch das landende Flugzeug verunsichern ließen.

Vor Ort wurde ich von Vusy, meinem Guide für die nächsten 3 Wochen, in Empfang genommen. Die Sachen wurden in einen offenen Jeep geworfen und wir fuhren zu einem Restaurant, wo das Auto offen stehen gelassen wurde und es hieß, 'Ach hier klaut schon niemand etwas'. Jetzt war ich in Afrika angekommen und hatte es direkt mit der typischen, afrikanischen Gelassenheit zutun. Als wir zwei Stunden später wiederkamen stelle ich fest, dass wirklich noch alles im Auto war. Wir machten uns auf die eineinhalbstündige Fahrt zum Eco Reserve Struwig. Wir fuhren mitten durch den Busch, vorbei an Zebras, Giraffen, Pawianen und vielen anderen Tieren. Nach dieser Zeit war mir erst bewusst, wie langweilig das Auto fahren in Deutschland eigentlich ist.

Während meines Aufenthaltes habe ich viele Ausflüge gemacht, einmal durch den Krüger, zu Jessica dem zahmen Hippo, in ein Rehabilitationszentrum und und und. Die Big 5 hatte ich glücklicherweise bereits in der ersten Woche schon gesehen. Vor Ort waren tagsüber über 30grad, was ich nicht erwartet hatten, wenn ich zur Winterzeit nach Südafrika reise. Jedoch wurde es manche Nächte sehr kalt und morgens trugen wir mindestens 4 Schichten Pullis übereinander. Insgesamt haben wir pro Tag 1-2 Stunden gearbeitet, Straßen fixiert, Büsche zugeschnitten, Fotos ausgewertet oder auch Müll sortiert. Manchmal haben wir auch nur Safaris gemacht. Durch die vielen Unterrichtsstunden in den ersten zwei Wochen habe ich unglaublich viel gelernt, zum Beispiel, dass du völlig anders reagieren musst, wenn du auf einen Löwen oder einen Leoparden treffen würdest, das oder ähnliches ist mir glücklicher Weise nie passiert. Ich habe viele Tiere sehr nah aus dem Auto gesehen, doch der beeindruckenste Moment war auf meinem letzten Bush Walk. Wir sind einige Meter entfernt von mehreren Giraffen die Straße entlang gelaufen. Als wir näher kamen schauten wir uns gegenseitig an und diese riesigen Tiere stehen direkt vor dir. Nach einiger Zeit sind sie weggelaufen, da der Respekt vor dem kleinen, hilflosen Mensch so groß ist. Ein weiterer Moment an den ich mich gerne erinnere, ist die Nacht im Bush Camp, du sitzt unter dem Sternenhimmel und hörst quasi direkt neben dir Hyänen und Löwen brüllen, ein Moment, der nicht zu beschreiben ist.

Mein Abschied ist mir sehr schwer gefallen und als ich in den Flieger gestiegen bin, hat sich die Zeit angefühlt wie wenige Tage, die ich hatte, einen ganz kleinen Teil dieses wunderschönen Landes kennenzulernen. Noch jetzt vermisse ich die Zeit, wenn ich mir eines von Vusy's Liedern anhöre, die sonst beim Lagerfeuer liefen, an dem wir nachts unsere kalten Füße wärmten.

Zusammenfassend war die Reise für mich anders als ich es mir vorgestellt hatte. Ich hatte gedacht, dass wir deutlich mehr körperlich anstrengende Arbeit leisten müssen. Wir hatten viel Freizeit und unglaublich viele Safaris, dazu hatten wir viel Unterricht, der allerdings wirklich interessant gestaltet war. Ich würde euch empfehlen am Wochenende viele Ausflüge zu machen und eure Zeit zu nutzen, auch möglichst viel außerhalb des Reservates zu sehen. Südafrika ist ein tolles Land und ich freue mich jetzt schon auf meine nächste Reise Richtung Kap!

Liebe Grüße,
Anika

Nicolas Reise nach Südafrika

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Alter: 19
Reiseziel: Großraum Krüger Nationalpark (Südafrika)
Heimatort: n.a.
Ich habe vier Wochen im Freiwilligenprojekt im Großraum Krüger Nationalpark verbracht. Die Aktivitäten waren vielseitig: Während der Game Drives wird der Bestand der Tiere angeschaut und welche Tiere sich momentan in dem Privaten Reservat aufhalten. Zudem wird die Anzahl der Beute- und Raubtiere angeschaut und die gesundheitliche Verfassung der Tiere.

Zudem wird Research betrieben. Hierbei wird anhand von Bildern und Spuren herausgefunden, welche Tiere wo waren und in welche Richtung sie gegangen sind. Außerdem werden Bush Aktivities durchgeführt. Es gibt verschiedene Projekte, die dazu dienen den Tieren längerfristig einen guten Lebensraum zu ermöglichen. Der durchschnittliche Arbeitstag sah folgendermaßen aus:

7.00-12.00 Uhr Erste Hälfte des Projektes (Game Drives, Bush Aktivities oder Lectures), 12.00-14.00 Uhr Pause vom Projekt,
Mittagessen um 13.00 Uhr,
14.00-17.00 Uhr Zweite Hälfte des Projektes (Game Drives, Bush Aktivities, Lectures, Camp Aktivities),
17.00 Uhr Freizeit,
Abendessen um 18.00 Uhr (Freitag Night Drive),
Samstag nachmittag und Sonntag können Ausflüge gemacht werden, da das Projekt dort nicht stattfindet.

An den freien Sonntagen habe ich Ausflüge in die nähere Umgebung gemacht. Einmal in die Berge auf die so genannte Panorama Route. Diese ist in der Nähe von Hoedspurit zu finden. Die Aussicht war der Wahnsinn und der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Das Projekt bietet die einmalige Chance Afrika nicht nur als Safari-Tourist zu entdecken. Man lernt viel über das Zusammenspiel von Natur und Tieren, so wie zwischen den Tieren. Man hört die Tiere in der Nacht, was etwas ganz besonders aufregendes sein kann. Zudem lernt man durch den Einsatz im Projekt verstehen, warum bestimmte Tierarten gefährdet sind und wie die Reservate versuchen, diese zu schützen. Nebenbei arbeitet man im Busch und so an seinem längerfristigen Aufenthalt, von dem auch die Tiere profitieren. Die Mitarbeiter des Projektes zeigen einem nicht nur den Busch sondern auch die Stadt und die Menschen dort. Kommt man mit diesen ins Gespräch, so erfährt man viel über Ihre Lebenseinstellung.

Insgesamt hat mir mein Aufenthalt sehr gut gefallen. Der Manager und unser zuständiger Ranger waren sehr freundlich und haben uns immer alles genau erklärt. Zudem konnte man jeder Zeit das Gespräch mit Ihnen suchen und sie waren bemüht die Anregungen umzusetzen. Auch die anderen Volontäre, die dort waren, waren sehr nett und es hat sich eine lustige Gruppe gebildet, die den Aufenthalt zu etwas besonderem gemacht hat. Die Natur, die Tiere und die Mentalität sind in Afrika gegensätzlich zudem, was wir gewohnt sind. Ich fand dies alles sehr spannend und aufregend.

Das beste Erlebnis war, als wir nach 1 Stunde Tracking von Löwenspuren die Löwen gefunden haben und wir bis auf 3 Meter Entfernung mit dem Auto an sie rangefahren sind. Es war eine ganze Löwenfamilie mit 2 kleinen Löwenbabys.

Emmas Abenteuer im Großraum Krüger Nationalpark

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Alter: n.a.
Reiseziel: Großraum Krüger Nationalpark (Südafrika)
Heimatort: n.a.
Ich bin insgesamt 5 Wochen in einem privaten Reservat des Krüger Nationalparks. Bereits an meinem ersten Tag habe ich Büffel, Löwen und einen Leoparden gesehen.

Jeden Tag stehen neue Aufgaben an. Wir arbeiten täglich im Busch, haben aber auch Unterricht im Freien und lernen sehr viel über die Tiere, Natur, Wilderei aber auch den Aufbau sowie Umgang mit einem Gewehr und durften bereits selbst auf Zielscheiben schießen. Man erhält einen ganz tollen Einblick in diese andere Welt und verbringt von morgens bis abends seine Zeit draußen in der Natur. Es wird gemeinsam gegrillt und eine Nacht am Lagerfeuer unter Sternenhimmel steht auch bald an.

Janis' Erfahrungen im Großraum Krüger Nationalpark

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Alter: n.a.
Reiseziel: Großraum Krüger Nationalpark (Südafrika)
Heimatort: n.a.
Hallo zusammen, ich wollte gerne meine Erfahrungen aus dem Wildlife Projekt im Großraum Krüger National Park mit euch teilen. Ich war bereits zwei mal dort und das Ganze hat mich so fasziniert, dass ich im Sommer 2019 mit meiner Freundin noch mal dort hingehen werde.

Man erlebt dort unten eine ganz andere Welt, die man hier in Deutschland nur aus Dokumentationen und dem Fernsehen kennt. Für den stolzen Preis von 1840 € für 4 Wochen, wird einem aber auch sehr viel geboten. Man fährt jeden Tag raus in den Park und geht unterschiedlichen Tätigkeiten nach. Zum Beispiel kategorisiert, zählt und katalogisiert man die Säugetiere, die man auf dem Drive zu Gesicht bekommt, führt sogenannte Birdcounts durch und beobachtet alles was sich im Busch regt. Auch praktische Arbeiten wie das Reparieren und Freischneiden der Wege, Wartung des Camps und das Säubern der Autos gehören dort zum Arbeitsalltag.

Ich würde empfehlen, das Projekt über 4 Wochen zu buchen, da man so das volle Ausmaß des Afrikanischen Busches genießen kann. Man geht ein Workbook innerhalb von 2 Wochen durch, das unter anderem 9 verschiedene Lectures zu verschiedenen Themen rund um das Wildlife im Balule Game Reserve behinhaltet. Man lernt viel über Tiere, Pflanzen und Verhaltensweisen der heimischen Flora und Fauna. Außerdem unternimmt man Ausflüge zu Fuß in die Natur, schläft eine Nacht draußen im Bushcamp und lernt mit dem Gewehr umzugehen und zu schießen. Deswegen auch die 4 Wochen, da man all das dann noch ein zweites mal durchlaufen kann und schon besser Bescheid weiß.

Natürlich sind auch die Wohn- und Essgewohnheiten ganz andere, als hier in Deutschland. Man muss sich an einen neuen Tagesrythmus gewöhnen und auf einfachere Lebensbedingungen einstellen, aber das war bei mir überhaupt kein Problem, da man dort wunderbar versorgt ist. Das Camppersonal und die Ranger kümmern sich sehr gut um die Volontäre und man hat immer einen Ansprechpartner, falls etwas nicht stimmt. Außerdem bekommt man mittags und abends eine warme Mahlzeit, die von Köchen im Camp zubereitet wird. Nur um das Frühstück kümmert man sich selbst im Volontärshaus. Dort wohnt man zusammen mit den anderen Volontären des gleichen Projekts, aufgeteilt nach männlichen und weiblichen Gemeinschaftsschlafräumen. Die anderen Teilnehmer kennen sich meist nicht zu Beginn, aber man wächst sehr schnell zu einer festen Gemeinschaft zusammen.

Mir hat dieses Projekt sehr viel gebracht, ich konnte meinen Horizont in eine Richtung erweitern, in der ich noch nicht so viel Erfahrung hatte und es hat mich sehr begeistert. Ich kann Travelworks und speziell das Wildlife Projekt im Großraum Krüger National Park nur empfehlen und hoffe ich konnte das Interesse bei dem Einen oder Anderen ebenfalls wecken.“

Madeleines Eindrücke vom Affenprojekt

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Alter: 20
Reiseziel: Südafrika (Affenprojekt)
Heimatort: Sinsheim
Ich habe mich in Südafrika im Affenprojekt engagiert, welches sich vor allem um Primaten kümmert. Allerdings waren auch andere Tiere wie Eulen, Esel, Sträuße und Gänse im Centre. Ich habe dort vor allem die Käfige gereinigt, Futter für die Tiere zubereitet und mich um die kleinsten Affenbabys gekümmert.

Außerdem sind wir oft zu anderen Farmen gefahren und haben Früchte oder Gemüse für die Affen geerntet oder es kamen Lieferungen mit Hunderten Packungen Brot oder Früchte, die man sortieren und verstauen musste. Der Arbeitstag hat um 6:30 Uhr mit Käfig sauber machen und Futter zubereiten angefangen. Um 9 Uhr gab es dann Frühstück, danach ging die Arbeit bis um 13 Uhr weiter. Nach der Mittagspause um 14 Uhr haben wir bis 16 Uhr die letzte Arbeit erledigt und oft die Gehäge "gecheckt", also geguckt ob alles in Ordnung ist. Von 16-18 Uhr hatte ich dann Zeit um mich zu duschen und mich bei meiner Familie zu melden. Um 18 Uhr gab es dann immer Abendessen und danach saßen wir noch alle zusammen auf der Terrasse, aber da wir immer so müde waren gingen wir schnell zu unseren Zimmern. Wir haben versucht jeden Tag Zeit für die Baboons zu finden und mit ihnen einen Spaziergang zum nahe gelegenen Pool zu machen. Das war das Highlight des Tages, da wir sie streicheln konnten, mit ihnen schwimmen durften und sie in ihrer natürlichen Ungebung gesehen haben. Generell durften wir in die Gehege der Babys oder der kleineren Baboons gehen sobald die Arbeit erledigt war, das heißt wir hatten oft "Animal Time" und konnten uns mit den verschieden Primaten anfreunden und beschäftigen.

Ich bin nach den 6 Wochen Südafrika direkt wieder nach Hause geflogen und bin nicht weiter herumgereist. Ich hatte allerdings während meinem Projekt die Möglichkeit an verschiedenen Ausflügen teilzunehmen und war daher im Krüger Nationalpark. Dort habe ich die Big Five gesehen und habe zwei tolle Tage erlebt.

Mir hat der Aufenthalt sehr gut gefallen. Südafrika ist ein super interessantes und aufregendes Land. Ich habe eine neue Kultur kennengelernt und mich richtig eingelebt. Das Projekt hat mich auch gut gefallen und ich bin sehr froh, dass ich mich für dieses Projekt entschieden habe. Natürlich war die Arbeit sehr anstrengend und hart, aber im Endeffekt hat es sich trotzdem für mich gelohnt, da ich mich von Anfang an auf so etwas eingestellt habe. Es gab zwar sehr viele Regeln und Vorschriften, aber daran habe ich mich auch sehr schnell gewöhnt und habe mich angepasst. Die ganzen 6 Wochen waren total schön und ich bin froh, dass ich diese Erfahrung machen durfte. Vor allem die Zeit mit den Tieren habe ich sehr genossen und dank dieser Reise bin ich auf jeden Fall selbstständiger geworden und kann stolz auf mich sein.

Das schönste Erlebnis war definitiv der Ausflug in den Krüger Nationalpark. Ich durfte die Tiere in ihrer natürliches Umgebung sehen und wir haben die meisten Tiere sehr nahe gesehen und konnten sie gut beobachten. Außerdem war es schön, die Zeit dort mit anderen Freiwilligen zu verbringen und somit verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Ländern kennen zu lernen.

Marlens Erfahrungen in Südafrika

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Alter: n.a,
Reiseziel: Südafrika (Affenprojekt)
Heimatort: n.a.
Ich war im Affenprojekt in der Limpopo Provinz. Von diesem Familienbetrieb aus unternahmen wir Exkursionen nach Graskop, wo es billige und wunderschöne afrikanische Souvenirs und die Big Swing gab, in den Krüger Nationalpark mit eine Übernachtung und zum EFAF Elefantenreiten. Im Affenprojekt begann der Arbeitstag um 7 Uhr, Samstags 8 Uhr. Wir wurden jeden Morgen in andere 2er- bis 3er-Gruppen verteilt, die jeweils verschiedene Aufgaben zu erfüllen hatten.

Die Aufgaben waren:
Food Preparing (Affen, Strauße, Enten, Pagageien),
Klinik/Quarantäne-Station/Baby-Cage (darin waren junge Moorkatzen) säubern,
Straußengehege und Papageienkäfig sowie Mäusekäfige reinigen
und füttern.

Meistens war man mit der Arbeit vor dem Frühstück (9 Uhr) fertig und half evtl. anderen Gruppen oder hatte Freizeit. Außerdem fielen Arbeiten an, wie Feld umgraben und Unkraut jäten und neues Volontärsgebäude renovieren. Es war großartig!!! Mein erstes Mal ohne Eltern oder Freunde ins Ausland zu fahren, war meine bisher größte Erfahrung!
Ich fand sehr schnell neue Freunde, erweiterte meinen Horizont mit vielen interessanten Dingen rund um Natur – und Umweltschutz sowie die Welt der Tiere und formte meinen Charakter mit Teamfähigkeit, Geduld und lernte über einige Mentalitätsunterschiede hinwegzusehen z.B. Pünktlichkeit :-).

Irits Zeit im Affenprojekt

affenprojekt-suedafrika-erfahrungsbericht-irits

Alter: n.a.
Reiseziel: Südafrika (Affenprojekt)
Heimatort: Aachen
Dein Statement? Das Projekt verdient Respekt!

Im Tierschutz in Deutschland bin ich schon seit Jahren tätig. Nun hatte ich die Möglichkeit über den Tellerrand zu schauen und mich aus der Komfortzone hinauszubewegen. In der Zeit von April bis Mai 2015 war ich insgesamt einige Wochen in der Provinz Limpopo in Südafrika. Dort konnte ich in zwei Projekten arbeiten und damit meine ich wirklich arbeiten – geistig wie körperlich!

Meine erste Station war das Affenprojekt. Die Partner haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Baboons (Paviane) und Vervets (Meerkätzchen) zu retten. Dabei legen sie großen Wert darauf, die Affen wieder aus zu wildern. Sie haben ein dreistufiges System entwickelt, dass die Äffchen nach und nach von der Menschenhand entwöhnt. Insgesamt gab es zu der Zeit als ich da war 9 kleine Baboons und 25 kleine Vervets (alle mit eigenen Namen), dann die sog. Middles und die erwachsenen Affen, die kurz vor der Auswilderung standen. Das Zentrum verfügt über eine Quarantäne und Krankenstation. Ich traf Menschen unterschiedlichsten Alters und aus aller Welt – von Neuseeland über Frankreich, Italien, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden (um nur einige wenige zu nennen). Der Tag begann um 6 Uhr in der Früh und endete oft erst am Abend. Die Arbeit erstreckte sich über das Reinigen der Gehege, Essen zubereiten, füttern, spielen und bespaßen bis hin zu der Anfertigung von Transportboxen für die Auswilderung der erwachsenen Affen.

Mein nächstes Projekt führte mich in den Norden Limpopos in das Elefanten- und Nashornschutzprojekt. Die Partner setzten sich mit dem Projekt gegen das Wildern der Nashörner ein. Leider werden immer noch unzählige Nashörner aufgrund des Horns getötet, obwohl dies nachweislich keinerlei medizinische Wirkung hat. Hier gibt es eine regelrechte Mafia, welche Horn nach Asien verkauft. Durch das Projekt wollen die Partner auf die Missstände aufmerksam machen. Jeder Tag war wie eine Safari. Um 5.30 Uhr ging es los und wir hatten die Aufgabe die Nashörner zu orten und zu beobachten. Das Orten war für mich, als wahrlich technisches Wunder, eine echte Herausforderung. Die Pirsch wiederholten wir am Abend zum Sonnenuntergang. In der Zwischenzeit musste das Camp und die Anlage gereinigt werden. Gekocht wurde gemeinsam. Es war wie eine kleine Familie. Die Aufopferung der Partner bewundere ich. Das Projekt verdient, wie auch das Affenprojekt größten Respekt.

Matthias Freiwilligenarbeit im Affenprojekt

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Alter: 36
Reiseziel: Südafrika (Affenprojekt)
Heimatort:
Das allerschönste Gefühl ist wenn man von den Babyaffen nach ein paar Tagen akzeptiert ist und sie auf einem herumtollen und man sie mit der Flasche füttern kann!

Ich war im Affenprojekt im Riverside Wildlife Center in Südafrika für 4 Wochen für alle anfallenden Tätigkeiten rund um die Betreuung, Fütterung und Pflege der Affen zuständig - primär der ganz kleinen, aber auch natürlich der etwas größeren.
Ich bin eigentlich jeden Morgen gegen halb sechs aufgestanden, was für dort eine normale Zeit ist da es dort früher hell ist. Nach dem Aufstehen wurde sich individuell auf den kommenden Tag vorbereitet - entweder einfach nur erstmal wach werden, oder erstmal einen Kaffee trinken, bevor es dann um sieben mit der Arbeit losging.
Meist war man am frühen Nachmittag mit seinen Aufgaben durch und man konnte den Rest des Tages genießen, indem man sich zu den Affen in den Käfig setzte und mit ihnen spielte oder einfach mal relaxt hat, oder man hat den anderen geholfen, damit diese schneller mit ihrer Arbeit fertig sind. Wobei ein Tag dort sehr relaxt ist im Verhältnis zu deutschen Arbeitsverhältnissen - man hat morgens eine Stunde Frühstückspause und mittags auch eine Stunde - dazu noch dazwischen der Baboon Walk der auch eine Stunde Zeit in Anspruch nimmt und wo man mit den Affen draussen in der Natur spielen kann. Abends nach dem Abendessen hat man sich mit den anderen Volontären im Aufenthaltsraum unterhalten oder Spiele gespielt.
Nach der Freiwilligenarbeit war ich noch 5 Tage in Johannesburg unterwegs und hab dort noch einmal einen Nationalpark besucht.

Monas Abenteuer beim Affenprojekt

sa-FWA-Affenprojekt

Alter: n.a.
Reiseziel: Südafrika (Affenprojekt)
Heimatort: n.a.
Die 4 Wochen in Südafrika waren wirklich unheimlich schön und sehr erlebnisreich.

Die Tour mit den Earthstompern kann ich zu 100% weiterempfehlen, man sieht so unglaublich viel in 6 Tagen und der Guide war absolute Spitze, genauso wie der Rest der Gruppe. Wirklich schön auf so viele unterschiedliche Menschen zu treffen.
Das absolute Highlight war aber die Freiwilligenarbeit, sie war zwar Arbeit und kein Luxusurlaub, aber die Arbeit mit den Affen direkt machte wahnsinnig Spaß und man lernt echt unglaublich viel. Dazu versuchen Bob und Lynne (die Gründer) wirklich jedem alle Möglichkeiten zu geben, so durfte ich 2 Tage ins Camp mitten im Busch, an der Grenze zu Botswana und durfte mir gerade freigelassene Paviane ansehen oder bei medizinischen Untersuchungen helfen. Die 2 Tage Safari durch den Krueger Nationalpark waren ebenfalls wunderschön. Auch hier war das Team wieder einsame Spitze und wieder war es toll mit so vielen unterschiedlichen Menschen arbeiten zu dürfen.

Schlussendlich kann ich sagen, dass ich viele verschiedene Facetten von Südafrika kennengelernt habe und es sehr genossen habe, ich habe mich auch zu keinem Zeitpunkt unwohl gefühlt, auch wenn ich wenige Male allein unterwegs war. Das Fernweh zu der Affenfarm ist auch schon jetzt so groß, dass ich bereits überlege nächsten Sommer über längere Zeit hinzufahren.

Johannes' Abenteuer in Südafrika

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Alter: n.a.
Reiseziel: Zululand (Südafrika)
Heimatort: Greven
8 Wochen Freiwilligenarbeit im Naturschutz in Zululand, Südafrika: Ich habe jeden Tag (meistens morgens und abends) im Wildtier Monitoring gearbeitet, wir haben uns dabei hauptsächlich auf den Afrikanischen Wildhund, Löwen und Elefanten konzentriert. Beim Monitoring suchten wir nach den Wildtieren mit Hilfe einer Telemetrie Ausrüstung und den Sendehalsbändern, die einige der Wildtiere tragen.

Das Orten der Tiere nahm unterschiedlich viel Zeit in Anspruch und manchmal fand man sie auch gar nicht. Da wir die Wildtiere in Interaktion sehen wollten, um möglichst viele Daten zu sammeln, mussten wir uns an ihren Rhythmus anpassen. Das bedeutete, gerade bei den Raubtieren, dass wir morgens um 3:30 Uhr aufbrechen mussten, um bei den Tieren zu sein, bevor es hell wurde und sie auf Jagd gingen. Dann verfolgten wir sie den ganzen Morgen und sahen im besten Fall, ob und was sie erbeutet hatten. Es ging darum so viele Daten wie möglich zu sammeln, auch das Sozialverhalten, die Kondition und die Rudelstruktur wurde erfasst. Wenn die Tiere sich zur Mittagsruhe meistens gegen 8 oder 9 Uhr hingelegt hatten, konnten auch wir zurück ins Camp. Auch dort konnten, abhängig von Camp und Zeitpunkt, noch einige Aufgaben auf uns warten. Zum Beispiel mussten die gesammelten Daten in den Computer übertragen werden, Tiere mussten auf Fotos identifiziert werden oder man unterstützte bei Reparaturen oder Verbesserungen der Unterkunft. In der Regel hatte man die Mittagszeit aber zu seiner freien Verfügung. Bis es dann gegen 15 Uhr wieder raus ging zum Monitoring, was eigentlich genau so ablief wie am Morgen. Abhängig vom Reservat musste man dann schon um 18 Uhr wieder zurück ins Camp oder man durfte so lange draußen bleiben, bis sich auch die Tiere zur Ruhe gelegt hatten. Am Abend wurde dann zusammen gekocht und gegessen.

Ich habe neben dem Wildtier Monitoring aber auch noch andere Projekte und Aktionen begleitet und unterstützt. Ich habe zum Beispiel auch 2 Wochen lang das „Kamerafallen Projekt“ begleitet. Unsere Tätigkeiten bestanden hier darin, Kamerafallen im Feld auf zustellen, regelmäßig zu kontrollieren (Batterien- und SD-Karten-Wechsel) und die aufgenommen Fotos zu sortieren. Außerdem habe ich eine Woche lang die Tierzählungen in einem Reservat unterstützt. Wir sind dafür eine ausgewählte Route durchs Reservat gefahren und haben dabei alle größeren Säugetier gezählt, deren Art, Alter, Geschlecht, Entfernung und Richtung zum Auto bestimmt. Ein riesiges Highlight war für mich eine Aktion, bei der ein Spitzmaulnashorn betäubt und seine schweren Wunden tierärztlich behandelt wurden. Wir beschafften ausreichend Wasser zur Kühlung des Tieres und sollten die ganze Behandlung mit Videos und Fotos festhalten.

Mir hat der Aufenthalt sehr sehr gut gefallen, ich habe so viele verschiedene Sachen erlebt und gesehen! Ich bin froh, dass ich für so eine lange Zeit dort war. Es war eine der besten Erfahrungen die ich je erlebt habe und ich würde es immer wieder tun! Der Einsatz machte wirklich Sinn und ist nicht dafür da die Freiwilligen nur zu bespaßen! Man bekam einen richtigen Einblick hinter die Kulissen und war nicht nur Safaritourist. Das Projekt ist für Alle geeignet, die wirklich etwas für den Schutz der Natur und der Tiere vor Ort tun möchten!

Heikes Zeit in Zululand

freiwilligenarbeit-zululand-erfahrungsbericht-heike

Alter: 39
Reiseziel: Zululand (Südafrika)
Heimatort: Viöl
Das Zululand, eine ganz andere Welt. In diese Welt durfte ich für vier Wochen eintauchen. Meine erste Station war das Camp in Hluhluwe. Untergebracht waren wir in Zweibettzimmer, die sehr einfach aber ausreichend ausgestattet waren. Nahrungsmittel waren – selbst für mich als Vegetarier – vielseitig vorhanden, gekocht haben wir abends immer in unserer kleinen Gruppe zusammen.

Morgens ging es meistens um fünf los, ab auf's Auto, gerne auch noch unter eine Decke gekuschelt, da es noch sehr sehr kalt war.

Dann haben wir mit einer Antenne nach den GPS-Signalen der Wildhunde gesucht. Sobald wir ein Signal hatten, wurde dieses verfolgt und eingegrenzt, bis wir (meistens) die Hunde gefunden haben. Bei denen gab es morgens sehr früh einen „Kill“, wenn dieser verspeist war haben sich die Hunde niedergelegt und ein ausgiebiges Nickerchen bis zum Nachmittag gehalten. Diesen Kill haben wir versucht abzuwarten um dann zu sehen, wo das Schläfchen stattfindet. Dort konnten wir die Hunde nachmittags wiederfinden um dann nach dem nächsten Mahl zu sehen wo sie sich zur Nachtruhe hinlegten.

Eine weitere tolle Begegnung waren drei Hyänen gegen einige Giraffen. Frei nach dem Motto „wir wollen nur spielen“ sind die Hyänen hinter den Giraffen hinterher um zu sehen was so geht. Als die drei Burschen keine Lust mehr auf Giraffenärgern hatten, kamen sie direkt an unser Auto und mußten das genauestens untersuchen. Als das Kauen an den Reifen und dem Schutznetz für den Kühler losging, mußten sie dann doch mit dem Motorengeräusch vertrieben werden.

Die zweite Unterkunft war das Camp in Itala. Dieses gehört nicht zu den üblichen Unterkünften, in dem wurde das „Kameraprojekt“ betreut. Dieses Projekt wurde in mehreren Camps durchgeführt. Dazu wurden 36 Kameras an ganz verschiedenen Stellen im ganzen Park verteilt, um zu sehen, was für Tiere sich dort aufhalten. In erster Linie galt es dem Leoparden um die Anzahl genau festlegen zu können, aber natürlich sind auch viele andere Tiere fotografiert wurden – und manchmal auch Wilderer. Unsere Aufgabe war es, über die ganze Woche verteilt jede Kamera zu prüfen, die Bilder downloaden und die Batterien zu wechseln. Einige Stellen der Kameras waren so abgelegen, dass es noch nicht einmal einen richtigen Weg dorthin gab, und so ging es auch häufig mal querfeldein über die Schotterpisten. Schön war an dieser Zeit, dass wir mal das Auto verlassen durften und gesehen haben wir dort auch irre viel. Eine große Anzahl an verschiedenen Antilopen, die es in den anderen Camps nicht gibt.

Ein großes Highlight war natürlich, dass wir beim Umsiedeln mehrerer Spitzmaulnashörnern helfen durften. Hierzu wurden die Tiere aus einem kleineren Helikopter betäubt, und mit einem größeren Helikopter aus dem Gebüsch geholt um zu einer Sammelstelle zu bringen, wo wir sie mit in Empfang nehmen durften. Dort wurde den Kühen und Bullen ein GPS-Sender in das Horn eingesetzt, Hornspäne und Blutproben für die DNA entnommen und in eine Transportbox verfrachtet. Diese Tiere wurden vom Park in einen anderen verkauft und hatten in der Box noch eine zweistündige Fahrt vor sich.

Dieses Abenteuer war schon ganz besonders, zumal wir auch richtig mit „anpacken“ durften und nicht nur zum Gucken daneben standen (was mir auch schon gereicht hätte). Natürlich ist es nicht selbstverständlich, ein solches Erlebnis miterleben zu dürfen, deswegen bin ich sehr sehr glücklich darüber, dies mitmachen zu können und ein richtig echtes wildes black Rhino angefasst zu haben.

Die Organisation gibt sich große Mühe, den Volontären etwas zu bieten. Jeder, der eine solche Reise bucht, sollte sich nur darüber im Klaren sein, dass die Wohnumstände sehr viel einfacher sind und das Gefühl für Reinlichkeit ist auch nicht so ausgeprägt wir bei uns. Weder bei den Einheimischen noch bei vielen anderen Volontären. Dass, was es an Landschaft und Wildnis zu erleben gibt, ist einmalig. Ich möchte die Erfahrungen, die ich in der kurzen Zeit gemacht habe nicht missen. Sicherlich werde ich dieses Projekt noch einmal besuchen und mir zwei andere Parks ansehen.

Lauras Freiwilligendienst im Zululand

freiwilligenarbeit-zululand-erfahrungsbericht-lara

Alter: 19
Reiseziel: Zululand (Südafrika)
Heimatort: Osnabrück
Ich habe 8 Wochen im Projekt ,,Freiwilligenarbeit Zululand" verbracht und habe wunderschöne und wertvolle Erfahrungen gesammelt.

In diesem Projekt ist man ein aktiver und wertvoller Teil des Umweltschutzes in Südafrika und hat das Privileg den afrikanischen Busch hautnah und in seiner Vielfältigkeit zu erfahren. Bevor ich mehr ins Detail gehe: dieses Projekt ist für all diejenigen etwas, die bereit sind, sich für den Erhalt bedrohter Tierarten einzusetzen und sich nicht scheuen, sich die Hände von Zeit zu Zeit dreckig zu machen und auch wenig abwechslungsreiche Zeiten zu durchstehen. Offenheit für Neues und Toleranz helfen ebenfalls ungemein. Im Gegenzug für seinen Einsatz in diesem Projekt bekommt man die Chance, Umweltschutz direkt zu erleben und Dinge zu sehen, die normale Touristen in den Reservaten verborgen bleiben. Meine Erwartungen wurden um ein zehnfaches übertroffen und ich glaube, jeder der den Schritt wagt, wird dafür mit einzigartigen Erfahrungen belohnt.
Jeden Tag geht es für gewöhnlich für mehrere Stunden auf Session, in denen man versucht die sogenannten ,,priority species", vom Aussterben bedrohte Tierarten, im Park zu finden und Beobachtungen anzustellen. Morgens kann es sehr früh losgehen (z.B. 4 Uhr). Ein Projekt ist auf die Arbeit mit Kamerafallen konzentriert.
Freie Zeit hat man eher wenig, aber dafür ist man schließlich auch kein Volontär.
Die Mitarbeiter vor Ort sind offene und nette Menschen und waren, zumindest für mich, eine wertvolle Quelle an Wissen, Erfahrung und Spaß. Um seine Sicherheit braucht man sich, wenn man den Anweisungen der Mitarbeiter Folge leistet, wenig zu Sorgen. Es kann durchaus sein, dass man vor, für manche möglicherweise unangenehme, Aufgaben gestellt wird, die zu der Arbeit im Tierschutz dazugehören.
Ich persönlich habe jede neue Erfahrung mit Freude gesammelt und bin sehr glücklich mit meiner Entscheidung, an diesem Projekt teilgenommen zu haben.

Paulines Eindrücke aus Zululand

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Alter: n.a.
Reiseziel: Zululand (Südafrika)
Heimatort: n.a.
Wir haben die letzten zwei Wochen unseres Südafrikaaufenthalts in Kwa-Zulu Natal, genauer gesagt im Tembe Elephant Park verbracht. Tembe ist eins der 5 Reservate im Zululand. Wir sind dort schon Sonntagabend angekommen, die Projekte starten aber offiziell erst montags, deswegen haben wir eine Nacht in der Zululodge verbracht.

Die Zululodge ist ein kleines Backpackers in der Nähe des Flughafens. Die Zimmer sind wirklich schön und preiswert, wir wurden vom Flughafen abgeholt und am nächsten Tag auch wieder dorthin zurückgefahren. Allen Volontären, die aus flugtechnischen Gründen schon einen Tag früher in Richards Bay ankommen, kann ich die Lodge nur empfehlen.

Montags wird man dann am Flughafen abgeholt und ins Reservat gefahren. Das besondere an Tembe ist, dass der Park weit hinter all den anderen Reservaten liegt. Das Volontärcamp in Tembe ist wirklich toll und hat unsere Erwartungen um Einiges übertroffen. Der Arbeitstag als Volontär startet extrem früh, meistens so gegen 3:30 Uhr morgens. Das klingt jetzt erst mal wirklich hart (und das ist es manchmal auch), aber glaubt mir: Es lohnt sich. Morgens fährt man ungefähr 4 Stunden durchs Reservat, mal mehr, mal weniger. Zurück im Camp ist dann meistens genug Zeit zum Frühstücken und um sich kurz auszuruhen, bevor es dann zwischen 10 und 11 wieder raus ins Reservat geht.

So viel zum allgemeinen Tagesablauf, aber was ist jetzt eigentlich unsere Aufgabe? Die Hauptaufgabe besteht darin, mindestens 2 Mal am Tag durchs Reservat zu fahren, die Tiere zu suchen, zu beobachten und sicherzugehen, dass es ihnen gut geht. Wir Volontäre dürfen bei all diesen Dingen viel mithelfen. Wir sitzen oben auf dem Pick-Up und dürfen zum Beispiel das Telemetry benutzen. Ungefähr die Hälfte der Löwen sind mit einem sogenannten „Collar“, also einem Halsband, ausgestattet, dass Signale abgibt, die man mit dem Telemetry empfangen kann. Unsere Aufgabe ist es dieses Gerät zu bedienen und unserem Monitor, der am Steuer des Wagens sitzt, zu sagen, in welche Richtung er fahren muss, um den Löwen zu finden. Außerdem füllen wir die Data-Sheets aus, dass heißt wir dokumentieren, welchen Löwen wir wo und wann gesehen haben. Eine weitere wichtige Aufgabe ist es, Fotos zu schießen. Die Monitore benötigen sogenannte „ID-Pictures“, um die einzelnen Tiere auseinander halten zu können. Man versucht also so viele Fotos wie möglich zu schießen. Zurück im Camp gibt es noch verschiedene Aufgaben im Büro, die wir Volontäre erledigen können.

Ich war wie gesagt für knapp 2 Wochen in Tembe und es ist unglaublich, wie viel man in so kurzer Zeit erleben kann. So im Großen und Ganzen vergeht die Zeit viel zu schnell, aber trotzdem saßen wir abends total oft am Lagerfeuer und haben gesagt: „Das war heute Morgen? Ich dachte, das wäre gestern gewesen.“ Jeder Tag ist fast 20 Stunden lang und es passiert sooo viel, da kommt man schon mal leicht durcheinander. Es ist schwer zu sagen, was mir am besten gefallen hat, ich habe jeden Moment in Tembe genossen, aber es gibt definitiv ein paar Highlights. Schon an unserem ersten Morgen sind wir um 4 Uhr ins Feld raus gefahren. Nach 2 ½ Stunden haben wir auf einer großen Grasfläche angehalten und eine Kaffeepause gemacht. Gerade als unser Monitor uns erklärt, dass das heute ein ziemlich schwieriger erster Tag ist, da wir noch nicht mal ein anständiges Signal eines Löwen mit dem Telemetry aufspüren konnten, hören wir es das erste Mal! Das Brüllen einer ausgewachsenen Löwin! Alles geht ganz schnell, wir packen alles zusammen und fahren schnell weiter in die Richtung, aus der das Geräusch kam. Keine 5 Minuten später können wir sie dann auch endlich sehen. Ein trächtiges Löwenweibchen, das langsam über den Sandweg trottet und immer wieder anfängt zu brüllen. Wir sind so fasziniert von dem brüllenden Weibchen, dass wir erst durch unseren Monitor das große Männchen entdecken, dass grade aus dem Gebüsch schreitet. Man kann einfach nicht leugnen, dass diese Lebewesen wirklich die Könige im Tierreich sind, so majestätisch wie sie sich bewegen. Das Männchen hat eine riesige, dunkle Mähne und sieht wirklich aus wie aus einem Bilderbuch. Diesen Moment, das „Sighting“ dieser beiden Löwen, werde ich nie wieder vergessen.

Die zwei Wochen in Tembe waren leider viel zu schnell vorbei und das Reservat zu verlassen war wirklich traurig, aber die Zeit dort war so schön, dass ich mir jetzt schon sicher bin: Ich war hier nicht das letzte Mal.

Kims Freiwilligendienst in Südafrika

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Alter: 24
Reiseziel: Waterberg (Südafrika)
Heimatort: Langen
Im Folgenden berichte ich euch über meine wundervolle Zeit, die ich in meinem Projekt hatte :-) 2,5 Wochen habe ich in dem Forschungscamp in Waterberg verbracht. Das Camp liegt mitten im Reservat, das heißt man hat während des Aufenthaltes nur selten die Möglichkeit in die nächstgelegene Stadt zu fahren.

Umgeben ist das Camp von einem Stromzaun, da es aber mitten im Reservat liegt, kann man direkt aus dem (wirklich luxuriösen) Zweimannzelt, in dem man während des Projektes untergebracht ist, Tiere, wie Zebras, Antilopen und manchmal auch Löwen, beobachten.
Da man wie gesagt mitten im Reservat wohnt, kann man das Camp abends bzw. nachts nicht verlassen, was aber, fand ich, nicht weiter schlimm war ;-) Dafür hat man nachts einen wirklich beeindruckenden Sternenhimmel!

Der Tag begann in der Regel mit dem Frühstück, das sich jeder selbst zubereitete. Zwischen 6 und 7 Uhr ging es dann mit den Safariautos los. Wir fuhren zu unserem jeweiligen Arbeitsplatz, je nach dem wo im Reservat wir an dem Tag etwas zu erledigen hatten. Schon auf der Fahrt morgens sah man viele Tiere und konnte die wirklich tolle Natur des Reservats genießen. Unsere Aufgaben während des Projekts waren unter anderem Tiere, wie Zebras oder Wasserböcke, zu zählen, Gräser und Bäume zu vermessen und den Bestand zu dokumentieren (wobei man durch sehr hohes Gras läuft und auch mal dreckig wird) oder aber die Batterien der Kameras, die im Reservat zur Tierbeobachtung angebracht waren, zu wechseln.
Unsere Mittagspause machten wir immer unterwegs, sodass man sich morgens auch gleich etwas zum Mittagessen einpackte. Gegen 17 Uhr waren wir dann meistens zurück im Camp. Bei der Zubereitung des Abendessens wurde sich immer abgewechselt, sodass alle mal mit kochen dran waren :-)

In der Regel arbeiteten wir von Montag bis Samstag, Sonntags hatten wir frei und konnten uns im Camp ausruhen (einen kleinen aufgestellten Pool gab es sogar auch;-)).

Die Projektleiter sind alle sehr sehr nett und hilfsbereit gewesen und erklärten während der Fahrt im Auto wirklich viel. Während meiner Zeit in Waterberg habe ich viele Tiere, wie Zebras, Giraffen, Elefanten, Antilopen, Warzenschweine, Löwen, Geparden und Nashörner, sogar ein drei Tage altes Nashornbaby, gesehen.

Was mir besonders gefallen hat, war, dass man keinen direkten Kontakt zu den Tieren hatte. Man konnte die Tiere in ihrer freien Wildbahn beobachten und konnte so sehr viel über ihr Verhalten lernen.

Was man auf jeden Fall dabei haben sollte ist eine Regenjacke, lange Hosen, eine Taschenlampe, Antimücken-/Zeckenspray und generell Sachen die schmutzig werden können.

Ich persönlich würde das Projekt jederzeit wieder besuchen, da ich unheimlich viel gelernt habe und tolle Erfahrungen mitgenommen habe! Ich kann es jedem, der an Tieren und der Natur interessiert ist, wirklich sehr empfehlen! :-)

Leas Abenteuer in Südafrika

freiwilligenarbeit-suedafrika-pinguine-suedafrika-seevoegel-erfahrungsbericht-lea-angersbach

Alter: 19
Reiseziel: Port Elizabeth
Heimatort: Braunschweig
Aufgeregt trat ich meine erste Reise alleine an. Alleine fliegen, alleine an Flughäfen zurechtfinden und alleine in einem neuen Land und einer neuen Kultur.

Beängstigend. Dachte ich.
Nun kann ich sagen, dass es eine der besten Entscheidungen meines Lebens war, mit Travelworks nach Südafrika in das Pinguinprojekt zu gehen. Natürlich ist aller Anfang schwer und man muss sich an das neue Leben gewöhnen, neue Freunde kennenlernen und seinen Arbeitsplatz entdecken. Doch nach einer Woche war ich vollkommen in meinem neuen Alltag angekommen und hatte schon Angst bald wieder gehen zu müssen. Vier Wochen habe ich im Pinguinprojekt in Port Elizabeth verbracht.

Ein ganz normaler Tag sah wie folgt aus: Um 07:30 Uhr klingelt der Wecker und ich watschele ins Bad. Nachdem ich mein Arbeits-T-Shirt mit meinem Namensschild versehen und angezogen habe, frühstücke ich in der Küche und bereite mein Mittagessen vor. Etwas nach acht Uhr kommt dann unser Fahrer, Xolani und bringt uns ins Pinguincenter. Die Pinguine sind schon ganz hungrig und wir bereiten ihren Fisch vor. An einigen Tagen müssen wir Vitamine im Fisch verstecken, Pinguine sind da wie kleine Kinder ;-).
Nach der Vormittagsfütterung widmen wir uns den Pinguin-Ställen und reinigen sie, wischen und sterilisieren die Böden. Wäsche wird gewaschen, aufgehängt, abgehängt, gefaltet und verräumt. Zur Mittagszeit wird die sogenannte „Formula“ vorbereitet, ein Fischbrei für alle Pinguine, die zu krank sind um ganze Fische zu essen. Sind alle Pinguine mit Essen versorgt, können auch wir unsere Mittagspause machen. Wieder gestärkt können wir uns dann der Nachmittagsfütterung widmen, bei der oft Besucher kommen und uns bei unserer Arbeit zuschauen. Oft stehen dann noch ein paar handwerkliche Arbeiten an bevor wir mit einem Eimer voll Fischabfällen zum Strand spazieren, der direkt vor der Haustür liegt. Dort warten schon die hungrigen Seemöwen auf ihre Nahrung. Gerade zurückgekommen wartet dann unser Fahrer auf uns, der uns immer um kurz nach 16 Uhr wieder abholt.
Wieder im Haus angekommen, haben wir nun etwas Zeit bis zum Abendessen, welches liebevoll von unserer Köchin gekocht wird, die wir mit unseren Freunden verbringen oder nutzen können, um mit unseren Familien zu sprechen, Wäsche zu waschen und so weiter. Nach dem Abendessen kann man mit anderen Spiele spielen, sich unterhalten oder sich einfach in sein Zimmer zurückziehen.
So sieht ein ganz normaler Tag in der Woche aus. Das Wochenende steht frei für Ausflüge und einfach Zeit zum Entspannen, zum Beispiel an unserem hauseigenen Pool. Ich war an meinen Wochenenden sehr viel unterwegs. Es gibt wirklich viel zu entdecken! Ich habe sogar ein Festival in einem Township für den Youth Day mitorganisiert!

Zusammengefasst war diese Reise wirklich einzigartig für mich und eine Erfahrung, die ich in meinem Leben nie wieder vergessen werde. Ich empfehle jedem, sein Projekt zu finden und sich dann vollständig darauf einzulassen, selbst wenn man manchmal ängstlich ist und es sich selbst eventuell nicht zutraut. Ihr werdet erstaunt sein, was ihr alles schaffen könnt!
Eure Lea

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Freiwilligenarbeit Zululand

Kümmere dich um den Erhalt bedrohter Tierarten im Zululand und unterstütze die Forscherteam z.B. bei Tierbeobachtungen. Mehr dazu

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Mit der Kamera im Reservat unterwegs: In Südafrika hilfst du aktiv beim Aufbau einer Fotodatenbank über Wildtiere und Pflanzen. Mehr dazu

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Affenprojekt Südafrika

In diesem Wildlife-Projekt untersuchst und pflegst du Affen und versorgst andere Wildtiere um sie später wieder auszuwildern. Mehr dazu

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Entdecke Kapstadt und leiste Volontärarbeit am Kap der Guten Hoffnung in den Bereichen Fürsorge & Betreuung oder Bildung & Sport. Mehr dazu

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*Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem tagesaktuellen Kurs basiert (1 Euro = 0,9640 CHF).