Schüleraustausch Finanzierung

Tipps zur Schüleraustausch Finanzierung

Ein Schüleraustausch ist mit einigen Kosten verbunden, deshalb haben wir im Folgenden einige Tipps zur Finanzierung zusammengestellt, sodass dein Traum vom Auslandsabenteuer nicht an den Programmgebühren scheitert. Denn die Erfahrungen, die du während eines Aufenthalts an einer High School im Ausland sammeln wirst, sind unbezahlbar!

Unsere Tipps, wie du deinen Schüleraustausch finanzieren kannst


Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass sich die wenigsten Austauschschüler auf eine einzige Finanzierungsmöglichkeit verlassen. Die Finanzierungsquelle Nr. 1 bei einem Schüleraustausch sind natürlich häufig die Eltern. Häufig beteiligen sich aber auch weitere Verwandte an der Finanzierung. Frag doch mal deine Großeltern, Tanten und Onkel, ob sie anstatt einem Geschenk zu Weihnachten oder zum Geburtstag nicht lieber etwas zu deinem Schüleraustausch beisteuern möchten. 

Einige Austauschschüler schaffen es sogar, große Teile der Finanzierung ihres Austausches selbst auf die Beine zu stellen - sei es durch Jobben, BAföG oder Stipendien. Wenn du verschiedene Finanzierungsquellen in Betracht ziehst, kannst du bestimmt einen Teil der Kosten abdecken.

Ein Vorteil für dich und deine Eltern ist, dass die Programmkosten für einen Schüleraustausch nicht auf einen Schlag bezahlt werden müssen. Nach Erhalt des Sicherungsscheins bzw. der Rechnung sind Zahlungen wie folgt fällig:

 

  • Nach Erhalt der Anzahlungsrechnung (oder der Gesamtrechnung falls sofort eine solche übermittelt wird) 10 % des Reisepreises
  • 4 Monate vor Abreise 50 % des Reisepreises
  • 1 Monat vor Abreise (spätestens aber bei Erhalt der Adresse der Gastfamilie und der Schule) 40 % des Reisepreises

 

Durch diese Stückelung habt ihr mehr Zeit, die Finanzierung zu realisieren und könnt die Zahlungen nach und nach in Angriff nehmen.

TravelWorks bietet über den Deutschen Fachverband High School e.V. (DFH) jährlich ein Vollstipendium an - damit wird für dich der Schüleraustausch kostenlos!

Zudem vergeben wir auch mehrere Teilstipendien für High School-Aufenthalte. Auch diese können bei der Finanzierung deines Austausches von großem Nutzen sein, schließlich reduzieren sie die Programmkosten um mehrere Tausend Euro.

Für ein Stipendium musst du in der Schule kein Überflieger sein - auch mit Kreativität, musikalischem Talent oder sozialem Engagement kannst du dir eine finanzielle Unterstützung deines Auslandsjahres sichern. Alle Infos zu den Bewerbungsvoraussetzungen und -fristen findest du auf unserer Seite zu den Schüleraustausch Stipendien.

Unter Umständen hast du auch die Möglichkeit, dir die Finanzierung deines Schüleraustauschs durch BAföG zu erleichtern. Das ist ein monatlicher Zuschuss vom Staat, der nicht zurückgezahlt werden muss.

Die Höhe der Förderung richtet sich am festgelegten Bedarfssatz für Schüler, die nicht bei ihren Eltern wohnen. Du kannst mit maximal 465 € pro Monat gefördert werden (Stand: August 2017). Den Höchstsatz bekommen aber nur wenige Austauschschüler, da bei der Berechnung die Einkommen der Eltern sowie Kindergeld mit einbezogen werden.

 

TIPP: Zusätzlich kannst du beim BAföG einen einmaligen Reisekostenzuschuss in Höhe von 500 € für Europa und 1.000 € für Übersee-Ziele beantragen (Stand: August 2017). 

 

In jedem Fall solltest du möglichst frühzeitig einen Antrag stellen, da das Prozedere mit einigem bürokratischen Aufwand verbunden ist und entsprechend lange dauern kann. Den BAföG-Antrag musst du bei dem für dich zuständigen Auslandsamt beantragen. Weitere Infos zum Auslands-BAföG findest du hier.

 

Bildungskredit: Finanzierungsmöglichkeit ab 18 Jahren

Wenn du bei Antritt deines Austauschjahres bereits 18 bist, kannst du unter Umständen auch den sog. Bildungskredit zur Finanzierung deines Austausches beantragen. Im Gegensatz zum BAföG wird der Bildungskredit unabhängig vom Einkommen und Vermögen der Eltern gewährt. Der Kredit beläuft sich maximal auf 7.200 € (Stand: August 2017) und wird in monatlichen Raten ausgezahlt. Der Zinssatz ist relativ niedrig (in der Regel zwischen 1 und 2 Prozent) und die Rückzahlung erfolgt erst vier Jahre später - ebenfalls in monatlichen Raten. Weitere Infos zum Bildungskredit findest du hier.

Wer sich als Schüler etwas Größeres leisten möchte, der kann dies meistens nicht allein durch sein Taschengeld bezahlen. Dennoch lohnt es sich, schon eine Weile im Voraus ein bisschen was anzusparen. Z.B. kannst du ja jeden Monat einen bestimmten Anteil deines Taschengelds für den Schüleraustausch zur Seite legen. Wenn man frühzeitig damit anfängt, kann durchaus eine ordentliche Summe zusammenkommen.

 

Darüber hinaus gibt es natürlich eine Reihe von Ferien- und Nebenjobs für Schüler, die zur Finanzierung eines Auslandsjahres genutzt werden können. Babysitten, Zeitungen austeilen, Nachhilfe geben - mit einem Nebenjob kannst du regelmäßig etwas hinzuverdienen. Selbst wenn es "nur" ein paar hundert Euro sind – deinem Traum vom Schüleraustausch bist du wieder ein Stück näher gekommen!

Neben Familienmitgliedern beziehen einige Schüler auch andere Personen oder sogar Unternehmen in ihre Finanzierung ein. Oft passiert dies im Rahmen eines Förderkreises, in dem jedes Mitglied jeden Monat einen kleinen Beitrag überweist. Das funktioniert besonders gut, wenn du deinem Förderkreis regelmäßig Berichte von deinem Austauschjahr schickst - sei es nun per E-Mail oder in Form eines Reise Blogs.

Auch "offizielle" Sponsoren können eine ergiebige Finanzquelle sein. Versuche beispielsweise regionale Unternehmen und Lokalzeitungen für dich zu gewinnen. Als Gegenleistung kannst du ihnen gute PR oder selbst verfasste Artikel anbieten.

Einige smarte Schüler haben das Crowdfunding als eine Form der Finanzierung für sich entdeckt. Die Idee dahinter ist ähnlich wie bei den Förderkreisen: Die Finanzierung (funding) wird über eine Menge von Internetnutzern (crowd) realisiert. Dabei wird über persönliche Homepages und spezielle Plattformen zur Spende oder Beteiligung aufgerufen.

 

Als Gegenleistung kannst du unter deinen Spendern Geschenke verlosen. So könntest du beispielsweise ein Überraschungspaket aus dem Ausland schicken, ein persönlich gestaltetes Fotobuch erstellen oder den Spendern von Hand geschriebene Postkarten zukommen lassen. 

TravelWorks bietet immer wieder verschiedene Rabatte und Vergünstigungen an, mit denen du die Kosten für deinen Schüleraustausch senken kannst. Die Angebote sind in der Regel zeitlich begrenzt. Folgende Vergünstigungen bei High School Aufenthalten bieten wir zurzeit an (Stand: August 2017):

  • Frühbucherrabatt: Du sparst 120 € auf den Programmpreis, wenn du uns deinen Vertrag bis zum 31.10.2017 (Sommerausreise 2018) bzw. bis zum 30.04.2018 (Winterausreise 2019) zuschickst. (Es gilt der Poststempel)
  • Geschwisterrabatt: Dein Bruder oder deine Schwester war schon mit TravelWorks unterwegs? Dann erhältst du einen Rabatt in Höhe von 200 € (bei Buchung von min. 3 Monaten, bzw. 1 Term), 400 € (min. 5 Monate) oder 500 € (min. 9 Monate).
  • Preplacement-Rabatt:  Du kennst in deinem Gastland schon eine Familie, die dich gerne während deines Auslandaufenthaltes aufnehmen möchte? Teile uns dies bei der Buchung mit und wir können dir in der Regel einen nennenswerten Preisnachlass gewähren. Die exakte Höhe berechnen wir dir gerne auf Anfrage, denn der Nachlass hängt vom gewählten Gastland und Programm ab.
  • Go Again-Gutschein: Du warst bereits mit TravelWorks unterwegs und möchtest nochmal los? Wir belohnen deine Treue mit 50 €.

 

Alle Angebote von TravelWorks findest du hier.

Lass dich von uns individuell beraten!

Wir beraten dich und deine Eltern gerne und finden gemeinsam passende Finanzierungsmöglichkeiten für deinen Schüleraustausch mit TravelWorks.

 

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Stipendien für deinen Schüleraustausch

Wir vergeben jährlich mehrere Stipendien für High School-Aufenthalte im Ausland. Informiere dich hier über die verschiedenen Stipendien, welche Voraussetzungen du erfüllen musst und bis wann du dich bewerben kannst!